Die Willkür unseres Seinsraums im Bereich der Form, vor allem die Willkür unseres eigenen Ich-Körpers erlebe ich als Provokation. Mein nach Symmetrie und Logik strebender Verstand will niemals Willkür akzeptieren. So hilft es mir, wenn ich mich in meinem Sein nur in meinem Kopf-Bereich erlebe, denn dort scheint alle Willkür aufgehoben. Ich bin in unmittelbarer Nähe zur Formlosigkeit.
Archiv nach Monaten: April 2009
Die konsequente Konzentration auf die eigenen Seins-Zustände bedeutet nebenbei eine sehr profunde „Abstrahierung“ der Welt.
Das In-der-Welt-Sein in der Weise praktizieren, dass man die Welt durch sein Sein verändern möchte. Die Mittelposition zwischen beeinflusst werden und selbst zu beeinflussen ist auf die Dauer unnötig, ja vielleicht gar nicht möglich und einfach unsinnig. Denn wozu sind wir in der Welt? Nur dazu, zu lernen, uns von der Welt abzukoppeln?