Kategoriearchive: Elementarisches Tun

Wenn ich die körperlich weltliche Energie nur besser fühlen könnte, hätte ich schon viel weniger Widerstände. Ob es generell so ist, dass man sie auch erst dann richtig fühlt, wenn man sie hat, also wenn man gesund ist?
Das möchte mir fast „unfair“ erscheinen…

Kein Gefühl für eine Sache zu haben, heißt auch, kein Wissen über sie zu haben.
Ob ich „blindes Wissen“ akzeptieren kann, wenn ich mir klar mache, wie viel ich schon vom Leben geschenkt bekommen habe?

Es bleibt immernoch eine Herausforderung bzw. Aufgabe, die noch nicht befriedigend gelöst worden ist.
Das natürliche Tun läßt sich doch sehr, sehr schwer absichtlich simulieren, und in gewisser Weise muss man wohl sagen, es läßt sich überhaupt gar nicht absichtlich simulieren. Vielleicht liegt diese meine Erfahrung aber auch ein bißchen an meiner allgemeinen Energie-Situation. Ich habe einfach nicht mehr so die Lust, neue Bewegungsprogramme einzustudieren, und diese Aufgabe ist ja nun eher noch schwerer als früher, wenn ich versuche, aus dem Nichts heraus, sinnvolle Übungen zu entwickeln. Früher wurde das „Elementarische Tun“ beim Sport oder beim Klavierspielen oder beim Schlagzeugspielen geübt, und hatte noch einen „Nebensinn“, der als Hauptsinn verkauft wurde. Nun will ich mich ganz auf den Hauptsinn konzentrieren und stehe erstmal vor einem Nichts.
Eine Idee, dieses Nichts mit einer sinnvollen Bewegungsaufgabe auszufüllen, kam mir schon: Sich der Aufgabe widmen, mit seinen Händen einen Energiekokon um sich herum zu malen und durch ständige Wiederholungen zu erneuern und zu erhalten.

Ich merke, dass meine Widerstände eher woanders liegen, denn diese Idee wäre ohne Frage praktikabel.